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Das Zürichhorn und die Zivilaviatik (Beitrag von "Eric von der Forch") |
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Das Zürichhorn und die Zivilaviatik Dort, wo sich heute das Strandbad Tiefenbrunnen an wunderschöner Uferlandschaft befindet, hatten sich ab den 1840er-Jahren diverse Steinhauer niedergelassen. Das Rohmaterial wurde auf dem Wasserweg angeliefert, die landseitige Erschliessung erfolgte durch die private Austrasse (Fröhlichstrasse) – s. dort. Vom idyllischen Kollergut war bereits an anderer Stelle ausführlich die Rede. Die Hornegg entwickelte sich im Laufe der Jahrzehnte zu einem Zentrum für Baunebenbetriebe. Stellvertretend sei hier Baur & Nabholz erwähnt (s. Baurstrasse), welche 1872 eine moderne Zimmerei mit Dampf- und Maschinenbetrieb in der Hornegg eröffnete. Die Lage am See zog auch mehrere Schiffbauer an. 1860/61 gründete J. Gujer an der Austrasse ein Geschäft, welches bereits 1866 von Pankratius Meyerhofer übernommen und zu einer bedeutenden Schiffswerft ausgebaut wurde. Mit dem Bau des Hafens Tiefenbrunnen und der Eröffnung der rechtsufrigen Eisenbahnlinie 1894 verlagerte sich das Zentrum der Werkhöfe Richtung Stadtgrenze. Die Hornegg bot sich jetzt auch für Flugversuche mit Hydroplanen, später Flugboote rsp. Wasserflugzeuge genannt, an. Bereits im Sommer 1910 führte die ‚Wagenfabrik C.&R. Geissberger‘ vor ihrer Montagehalle am Zürichhorn erste Gehversuche durch. Die Firma in dieser Rechtsform existierte von 1901-1929. Die 1858 von Vater Johann Caspar an
der Seefeldstrasse gegründete und 1871 an die Wiesenstrasse umgezogene
Vorgängerfirma etablierte sich 1899 auch in Schlieren als‚
Wagen- und Waggonfabrik Geissberger‘, der nachmaligen ‚Wagi‘
Schlieren. |
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| Bildtext | Hydroplan Grandjean am Zürichhorn; 1913 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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Eigentliche Aviatikgeschichte schrieb das Zürichhorn dann ab 1919, wobei hier insbesondere auf die Fluggesellschaft ‚Ad Astra-Aero‘ und ihr Umfeld eingegangen werden soll, illustriert mit viel Bildmaterial.
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Nachfolgend eine Chronologie ausgewählter Ereignisse der Zivilluftfahrt mit Bezug rsp. Auswirkungen auf (das) Zürich(horn) und Umgebung:
22.-26.10.1910
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| Bildtext | Fliegende Kisten am grossen Schaufliegen in Dübendorf vom 22.-26.10.1910 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Das Aerodrom Dübendorf am grossen Schaufliegen mit Flugvorführung von Legagneux und Chailley, | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Das Aerodrom Dübendorf am Dienstag der Flugvorführung von Legagneux. | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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19./20.08.1911
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| Bildtext | Hptm Jucker mit Schwester heben am Schaufliegen vom 19./20.08.1911 in Dübendorf in die Lüfte ab | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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05.-10.12.1914 15.04.1919
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| Bildtext | Flieger Oblt Walter Mittelholzer vor einer Haefeli DH-3; 1918 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Flieger Oblt Alfred Comte; um 1918 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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07.05.1919
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| Bildtext | Flugplatz Mattenhof der ‚Aero‘ mit den beiden LVG Flugzeugen; 1919 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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Juli 1919 Bider war überzeugt, dass die Schweiz mit ihren zahlreichen Seen für den Einsatz von Wasserflugzeugen prädestiniert sei. Auf die Errichtung von teuren Flugplätzen konnte verzichtet werden.
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| Bildtext | Stiftungsurkunde der nachmaligen ‚Ad Astra‘, gez. Oblt Bider und Oblt Rihner; Juli 1919 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Oskar Bider in der Flugschule Pau (F); 1912 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Flieger Oblt Oskar Bider; um 1918 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Erster Passagierflug Dübendorf-Luzern retour, geflogen am 03.03.1919 durch das Ehepaar F. Rihner | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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07.07.1919
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| Bildtext | Ernst Frick; 1920 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Friedrich Rihner, der spätere Kommandant und Waffenchef der Flieger- und Flab- Truppen; 30er-Jahre und rechterhand Henry Pillichody; 1922 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Probeflug Zürichhorn-Luzern retour mit Dornier Wal; Okt. 1919 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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15.12.1919
Eingebürgert hat sich
schliesslich der Kurzname ‚Ad Astra-(Aero)‘. Walter
Mittelholzer war vorerst Chef der profitablen Fotoabteilung, Alfred
Comte Chef der Landflugzeuge und als kühner
Akrobatikpilot an Flugmeetings im Einsatz.
Zusätzlich stellte Dornier das erste grosse Flugboot, den Dornier Wal, zur Verfügung, welches beim Zürcher Publikum grosses Staunen erweckte.
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| Bildtext | Plakat der Schweizerischen Luftverkehrs AG Ad-Astra Zürich. | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Luftaufnahme vom Zürichhorn, 1920; beachte insbesondere den Wasserflughafen | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Hangar der ‚Ad Astra-(Aero)‘; 1919 im Zürichhorn | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Hangar der ‚Ad Astra-(Aero)‘; 1919 im Zürichhorn | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Hangar der ‚Ad Astra-(Aero)‘; 1920 im Zürichhorn | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Flugboot im Hangar am Zürichhorn im Jahre 1919. | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Macchi- und Savoia-Flugboote am Zürichhorn im Jahre 1919. | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Walter Mittelholzer mit Passagier J.H. Heer, Schriftsteller, am Zürichhorn; 1920 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Flugboot-Führer Ernst Frick am Zürichhorn; 1919 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Macchi M.3 Flugboot hoch über dem Zürichorn; 1919 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Flugboot CH-15 über den Alpen; 1920 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Dornier Wal am Zürichhorn; 1919 und 1920 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Dornier Wal am Zürichhorn; 1919 und 1920 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Dornier Wal am Zürichhorn; 1919 und 1920 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Hydroplane auf dem Luganersee; 1919 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Hydroplane auf dem Luganersee; 1919 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Die beiden Piloten Wüest und Kramer, vom ‚Ad Astra-Aero‘-Stützpunkt Lugano; 1920 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | ‚Ad Astra-Aero‘-Stützpunkt Romanshorn. Der Hangar wurde durch die Gemeinde zur Verfügung gestellt; 1920 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Charles Koepke, Leiter des‚ Ad Astra-Aero‘-Stützpunktes Romanshorn und nachmaliger Flugplatzdirektor in Basel; 1920 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | ‚Ad Astra-Aero‘-Stützpunkt Genf, Pilot H. Pillichody mit illustren Passagieren; 1920 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Max Cartier, Leiter des ‚Ad Astra-Aero‘-Stützpunktes Bern; 1920 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Probeflug Lugano-St. Moritz nach der Landung auf dem St. Moritzersee, August 1920; v.l.n.r. Pilot E. Frick, Kurdirektor Maffei, Lugano, ein Passagier | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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Betriebsjahr 1920 1920 führten die 7 Piloten der Gesellschaft 4699 Touristenflüge mit total 7384 Passagieren durch; Flugdauer 1254 Std., zurückgelegte Strecke ca. 166‘920 km. Das erste Geschäftsjahr der ‚Ad Astra-Aero‘ schloss mit einem riesigen Bilanzverlust von CHF 426‘365.- ab. Von den vielen Flugstationen hatten
nur die beiden in Zürich (Zürichhorn und
Schwamendingen), Genf und Romanshorn mit zufriedenstellender Rentabilität
abgeschnitten. Zuvor hatte U. Maddalena bei seinem unangemeldeten Überflug der Schweiz mit Notlandung auf der Aare bereits viel Staub aufgewirbelt. Für den Überflug der Schweiz wurde vorgängig keine Bewilligung eingeholt. Die Maschine wurde deshalb auf den Zürichsee überführt und konfisziert. Maddalena gelangte jedoch mit einem Trick an Bord seines Flugbootes und machte sich aus dem Staub. Die Angelegenheit endete in einem Notenwechsel zwischen der Schweiz und Italien.
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| Bildtext | Fliegerveteran Emile Taddeoli, abgestürzt mit CH-4 in Romanshorn am 24.05.1920 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Bergung der Flugzeugtrümmer von CH-18 nach Absturz von Jungpilot Oscar Bereta am Zürichhorn; 31.08.1920 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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Bergung der Flugzeugtrümmer eines
Savoia-Flugbootes vor Zollikon, abgestürzt am 07.09.1920, unterwegs nach Finnland |
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| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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Notlandung von Hptm Umberto Maddalena (It) auf der Aare, unterwegs nach
Finnland, Sommer 1920. Infolge Benzinmangels musste der italienische Fliegerhauptmann Umberto Maddalena, der auf der Fahrt nach Finnland begriffen war, in der Nähe der Stadt Aarau eine Notlandung vornehmen. |
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| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
| Text |
08.12.1920
Alfred Comte machte sich selbständig und gründete die ‚Alfred Comte, Luftverkehr und Sportfliegerschule‘, eingetragen in Horgen. Letztere hatte ihren Standort in Dübendorf, die Abteilung Luftverkehr befand sich in Oberrieden. Als Hangar für die 6 Lohner-Flugboote diente eine Montagehalle der Yachtwerft Faul. 1926 gründete er dort die ‚Alfred Comte, Schweizerische Flugzeugfabrik‘.
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| Bildtext | Hangar von Alfred Comte in Oberrieden; Frühling 1921 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Lohner Flugboot in Oberrieden, eingesetzt auf der Strecke Zürich-Luzern- Interlaken; 20er-Jahre | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Flugzeugfabrik Alfred Comte in Oberrieden, links die neue Werkshalle von1929; 1930 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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1921 Dornier doppelte mit dem Flugboot Delphin nach und führte ‚Ad Astra Aero‘ neue Kunden zu. Die Gesellschaft stellte zwei moderne Ganzmetall Verkehrsflugzeuge in Dienst, die Junkers F-13 und die Dornier Komet. Im zweiten Geschäftsjahr wurden 2254 Flüge mit 4027 Passagieren unfallfrei absolviert. Es resultierte wieder ein saftiger Verlust von CHF 410‘757.- Eine finanzielle Sanierung wurde jetzt unabdingbar.
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| Bildtext | Walter Mittelholzer mit Mechaniker; 20er-Jahre | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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21.10.1921 Ungewollte Publizität erhielt ‚Ad Astra-Aero‘ wegen einer Flugzeugentführung durch den Ex-Kaiser Karl von Oesterreich-Ungarn mit Gemahlin Zita. Statt nach Genf, wie bestellt, wurde die vom Deutschen Wilhelm Zimmermann pilotierte Junkers F-13 nach Oedenburg in Ungarn umdirigiert. Die Maschine wurde durch die ungarischen Behörden temporär konfisziert und in Budapest einem staunenden Publikum vorgeführt. Die Rückführung in die Schweiz erfolgte durch A. Comte.
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‚Ad Astra-Aero‘ Junkers F-13, CH-59,
ausgestellt in Budapest nach der Entführung durch
Ex-Kaiser Karl; Oktober 1921 |
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| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
| Text |
16.03.1922 Die Generalversammlung beschloss eine Kapitalerhöhung auf CHF 600‘000.-. Der strategische Fokus zielte konsequent Richtung Passagier-Linienbetrieb und Postbeförderung. Bereits im Herbst bewirkte der schlechte Geschäftsgang ein Revirement an der Führungsspitze. VR Präsident Dr. Peyer und Direktor F. Rihner demissionierten, neuer VR Präsident wurde Edwin Schwarzenbach und die Geschäftsführung ging an Walter Mittelholzer und Walter Altherr über.
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Erster Linienflug der ,Ad Astra-Aero‘
Genf-Zürich-Nürnberg am 01.06.1922; Zwischenlandung der Junkers F-13 in Dübendorf, pilotiert von H. Pillichody |
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| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
| Abbildung |
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| Bildtext |
Erster Linienflug der ,Ad Astra-Aero‘
Genf-Zürich-Nürnberg am 01.06.1922; Zwischenlandung der Junkers F-13 in Dübendorf, pilotiert von H. Pillichody |
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| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
| Text |
03.-10.09.1922 Internationales Flugmeeting in Dübendorf. Die schlechte Sitzauslastung führte im dritten Betriebsjahr zu einem weiteren Verlust von CHF 203‘768.-.
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| Bildtext | Flugtag in Aarau am 02.07.1922. Der Fallschirmkünstler Romaneschi, der Pilot Pillichody und Oberleutnant Comte, der kühne Akrobatikflüge ausübte. | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
| Text |
1923 1923 wurde erstmals Break-even erreicht dank der profitablen Linie Genf – Zürich – München. Der landgestützte Linienverkehr gewann von Jahr zu Jahr mehr an Bedeutung, obwohl Zürich-Dübendorf erst 1932 einen angemessenen Zivilflugplatz erhielt. Parallel dazu wurden die Aktivitäten am Zürichhorn kontinuierlich heruntergefahren, weshalb hier nur noch rudimentäre Angaben zu ‚Ad Astra-Aero‘ gemacht werden:
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| Abbildung |
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| Bildtext | Die Junkers F-13, CH-92, über dem Zürcher Sihlfeld; um 1923 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
| Text |
1924 Walter Mittelholzer übernahm die alleinige Führung der Gesellschaft. In den Folgejahren führte er zahlreiche spektakuläre Pionierflüge durch. 1926 durchquerte er z.B. als Erster den afrikanischen Kontinent auf seiner Längsachse.
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| Bildtext | Der Flugpionier auf seiner Dornier Merkur in Kapstadt; 1926 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
| Text |
1925 Der Hangar am Zürichhorn diente der ‚Gleit- und Segelflieggruppe‘ , eine Untersektion des Ostschweizerischen Vereins für Luftschifffahrt (OVL), als Werkstatt für den Unterhalt ihrer Segelflugzeuge.
Inbetriebnahme des neuen Zivilflugplatzes Dübendorf. 22.-31.07.1932 3. Internationales Flugmeeting in Dübendorf.
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| Bildtext | Flugschiff Do-X startet auf dem Zürichsee; Nov. 1932 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
| Text |
03.08.1935 Die Alfred Comte, Schweizerische Flugzeugfabrik, wurde zahlungsunfähig und musste ihre Tore schliessen. 1936 zog die 1928 in Willisau gegründete Motorradfabrik Universal in die Fabrikhalle ein.
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| Bildtext | Von 1936 bis 1962 produzierte hier die Mororradfabrik Universal ihre von Privaten, der Armee und Polizei geschätzten Motorräder; 1948 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Bootswerft Faul und Motorradfabrik Universal aus der Vogelperspektive; 1948 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
| Text |
09.05.1937 Der passionierte Bergsteiger Walter Mittelholzer stürzte bei einer Klettertour in den österreichischen Ostalpen tödlich ab.
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| Bildtext | Ansichtskarte einer Swissair DC-2 mit persönlicher Widmung Mittelholzers an Marian T. Bosshardt, Tante des Berichterstatters, datiert 16.02.1937 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
| Text |
Entwicklung des Zivilflugplatzes Dübendorf
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| Bildtext | 1922: zwei armselige Zelte! | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
| Abbildung |
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| Bildtext | 1924: erster Hangar mit provisorischem Notdach für weitere Flugzeuge | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | 1925: Dornier Merkur vor Hangar | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | 1929: Luftaufnahme des ‚Providuriums‘ | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | 1932: neues Stationsgebäude auf der Wangener Seite | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Der Flugplatz Dübendorf im Jahre 1933 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise vom Verfasser aus seinem Archiv zu Verfügung gestellt. | ||
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| Bildtext | Flugplatz Dübendorf aufgenommen aus einem Flugzeug des Typ C38 | ||
| Bildquelle | Freundlicherweise zu Verfügung gestellt von: ©Zentrum elektronische Medien / Luftwaffe | ||
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Der Flugplatz Dübendorf in filmischen Zeitdokumenten
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| Bildtext | Aus der Anfangszeit des Flughafens Zürich um 1960. | ||
| Bildquelle | Bildarchiv Dürst, Zürich | ||
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| Bildtext | Swissair: Der schönste Tag meines Lebens (Flugplatz Dübendorf 1939) / Teil 1 | ||
| Bildquelle | Youtube | ||
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| Bildtext | Swissair: Der schönste Tag meines Lebens (Flugplatz Dübendorf 1939) / Teil 2 | ||
| Bildquelle | Youtube | ||
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| Bildtext | Swissair: Der schönste Tag meines Lebens (Flugplatz Dübendorf 1939) / Teil 3 | ||
| Bildquelle | Youtube | ||
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Links zum Thema |
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