| Name |
Die Vladimir-Prelog-Strasse |
benannt | 15. Mai 2010 (geplant) | |
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benannt nach |
Vladimir Prelog
(1906–1998) ETH-Professor für organische Chemie 1950–1976, Bürger von Zürich 1959, Nobelpreis für Chemie 1975. |
StrNr | . | 749 |
| Quelle | StRB | |||
| Kreis | 10 | |||
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| Quartier(e) | Höngg | PLZ | 8093 (ETH Hönggerberg) | |
| Beginn bei | Hönggerbergring | Quartier | Höngg | |
| verläuft über | Quartier | |||
| Ende bei | Wolfgang-Pauli-Strasse | Quartier | Höngg | |
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frühere Namen |
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| Zusatztext |
Vladimir Prelog
(1906-1998) Vladimir Prelog wurde am 23. Juli 1906 im seinerzeit österreichisch-ungarischen Sarajewo geboren. 1975 erhielt Prelog - gemeinsam mit J. W. Cornforth, Australien / England - den Nobelpreis für Chemie «in Anerkennung seiner Arbeiten über die Stereochemie der organischen Moleküle und deren Reaktionen». Vladimir Prelog ist kroatischer Herkunft und wurde 1906 in Sarajevo geboren. Er wuchs in Osijek und Zagreb auf, wo er auch die Mittelschule absolvierte. Nach dem Chemiestudium an der Technischen Hochschule in Prag erwarb er dort 1929 seinen Doktortitel. Er heiratete 1933 Kamila Vitek. Nach seinem Doktorat verbachte er einige Jahre als Assistent an den Universitäten in Prag und Zagreb. Der breiten Öffentlichkeit ist es weniger bekannt, dass Prof. Prelog seine Karriere 1935 zuerst als Dozent und später als Professor an der Technischen Universität in Zagreb begann. Seine erfolgreiche Forschungstätigkeit war eine der Grundlagen für die Entwicklung des heute international bekannten Unternehmens Pliva. Seine wissenschaftliche Laufbahn begann mit dem Studium am Technischen Institut in Prag. Nach dem Einmarsch der Deutschen im Jahre 1941 wollte Vladimir Prelog Zagreb verlassen. Nach einem Doktorat in Prag und einigen Jahren Assistenz an den Universitäten Prag und Zagreb kam er Anfang der vierziger Jahre auf Einladung von Leopold Ruzicka, Professor der ETH Zürich und Nobelpreisträger für Chemie (1939), nach Zürich. 1950 wurde er zum Professor ernannt und folgte sieben Jahre später Ruzicka an der Spitze des Instituts für Organische Chemie. ETH-Professor für organische Chemie 1950–1976, erhielt 1959 die Schweizerische Staatsbürgerschaft und wurde gleichzeitig Bürger von Zürich, Nobelpreis für Chemie 1975.Professor Prelog trat 1976 in den Ruhestand. Im Alter von 91 Jahren verstarb Vladimir Prelog am 7. Januar 1998 in Zürich. Erst einige Zeit später, nämlich am 27. September 2001, fanden seine eingeäscherten menschlichen Überreste den Weg zurück in die Heimat zu seiner letzten Ruhestätte, dem Mirogoj-Friedhof in Zagreb. Quellen: Passagenweise
Medienmitteilungen der ETH Zürich |
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| Bildtext | Portrait von Vladimir Prelog zwsichen 1950-1960. | |||
| Bildquelle |
Aufnahme:
unbekannt
/ ©
ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Beachten Sie vor einer allfälligen Bildnutzung die Lizenzbedingungen "Creative Commons" zu diesem Werk. |
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| Abbildung |
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| Bildtext | Der frisch ernannte Nobelpreisträger für Chemie Vladimir Prelog am Telefon im Oktober 1975. | |||
| Bildquelle |
Aufnahme: Hans Krebs
/ ©
ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Beachten Sie vor einer allfälligen Bildnutzung die Lizenzbedingungen "Creative Commons" zu diesem Werk. |
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| Zusatztext |
Das Wirken von Vladimir
Prelog Vladimir Prelog ist der Verfasser des aktuellen Nomenklatursystems der räumlichen Molekularkonfiguration. In den fünfziger Jahren faszinierten ihn die chiralen Moleküle: «Chiral» wird vom griechischen chira (Hand) abgeleitet. Wie die rechte und linke Hand des Menschen existieren diese Moleküle in zwei identischen, aber nicht deckungsgleichen Formen. Um die zwei Konfigurationen
unterscheiden zu können, hat Prelog die Bezeichnungen «R» (vom lateinischen
rectus = rechts) und «S» (vom lateinischen sinister = links) eingeführt. Die
R-Form und die S-Form, beispielsweise der Milchsäure, sind spiegelbildlich
zueinander wie die rechte Hand zur linken. Er erarbeite auch eine Methode,
die es ermöglicht, die räumliche Anordnung organischer Moleküle — wie
Alkohol — und der Komplexe vorauszusagen, bevor sie im Labor synthetisiert
werden. Am Freitag den 12. Januar 2001 wurde von den Mitgliedern des «Schweizerisch-Kroatischen Vereins Vladimir Prelog» am ETH-Chemiegebäude an der Universitätsstrasse 16 eine von ihnen gestiftete Gedenktafel für ETH-Chemienobelpreisträger Vladimir Prelog offiziell enthüllt. Die neue Gedenktafel an der Universitätsstrasse 16 steht Seite an Seite mit derjenigen von Leopold Ruzicka, der bereits 1939 den Chemie-Nobelpreis erhalten hatte. Quellen: Medienmitteilung der ETH Zürich
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| Bildtext | Verleihung der goldenen Prelog-Medaille 9. November 1987 an Meir Lahav und Leslie Leiserowitz. Vorderste Reihe, von links nach rechts: Hans von Gunten, Vladimir Prelog, Meir Lahav, Leslie Leiserowitz. | |||
| Bildquelle |
Aufnahme:
unbekannt
/ ©
ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Beachten Sie vor einer allfälligen Bildnutzung die Lizenzbedingungen "Creative Commons" zu diesem Werk. |
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| Zusatztext |
Die
Vladimir-Prelog-Strasse Die Vladimir-Prelog-Strasse befindet sich auch am 20. März 2011 noch in Planung und daher wurde auf dem ETH-Gelände auch noch keine entsprechende Strassentafel angebracht.
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| Bildtext |
Der zukünftige Anfang der projektierten
Vladimir-Prelog-Strasse bei der ETH Hönggerberg. Aufnahme vom 20. März 2011. |
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| Bildquelle | Bildarchiv Dürst, Zürich. | |||
| Abbildung |
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| Bildtext | Der noch nicht benannte Verlauf der projektierten Vladimir-Prelog-Strasse in Richtung Wolfgang-Pauli-Strasse, zu der diese Institutsgebäude heute noch zählen. Aufnahme vom 20. März 2011. | |||
| Bildquelle | Bildarchiv Dürst, Zürich. | |||
| Abbildung |
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| Bildtext | Blick vom projektierten Marie-Baum-Platz her kommend auf das zukünftige Ende des sich noch in Planung befindlichen Robert-Gnehm-Weges. Links der Verlauf der zukünftigen Vladimir-Prelog-Strasse. Aufnahme vom 20. März 2011. | |||
| Bildquelle | Bildarchiv Dürst, Zürich. | |||
| Zusatztext |
12. Mai 2010:
Strassenbenennungskommission, Benennungen auf dem Gebiet der ETH auf dem Hönggerberg, Science City. Im Zusammenhang mit der Entwicklung des ETH Standortes Hönggerberg, Science City, gelangte die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich am 21. Juli 2009 an die Strassenbenennungs-Kommission, mit dem Antrag, verschiedene Ring-, Platz-, Garten-, Strassen- und Wegbenennungen vorzunehmen, die zum einen eine Orientierung und klare Adresszuordnung bieten, aber auch eine bessere Identifikation stiften. Eine systematische Analyse des heutigen Leitsystems habe deutlich gemacht, dass die Beschilderung für Ortsfremde keine richtige Orientierungshilfe sei. Dies liege einerseits an der nicht ausreichenden Besucherführung von den Ankunfts- zu den Zielorten, insbesondere aber seien für die Orientierung vertraute Zeichen wie Hausnummern und Strassennamen elementar. Die Gebäude in Science City
seien den beiden bisher vorhandenen Strassen (Wolfgang-Pauli-Strasse
und Schafmattstrasse) zugeordnet, auch wenn viele davon
nicht direkt an diesen Strassen lägen. Die
Orientierung anhand der Postadressen, ohne die
zusätzliche Bezeichnung der Gebäude mit
Kürzeln, sei zurzeit nicht möglich. Quelle: Auszug aus dem Protokoll des Stadtrates von Zürich vom vom 12. Mai 2010
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| Abbildung |
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| Bildtext | ETH/Hönggerberg, Gesamtansichten. Luftbild. Aufnahme vom 10. Juli 1980 | |||
| Bildquelle |
Aufnahme:
unbekannt
/ ©
ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Beachten Sie vor einer allfälligen Bildnutzung die Lizenzbedingungen "Creative Commons" zu diesem Werk. |
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| Zusatztext |
Das Strassenbenennungskonzept ETH- Hönggerberg, Science City. Das Strassenbenennungskonzept basiert auf sechs Ebenen:
Der Quartierverein Höngg hat keine Einwände erhoben. Quelle: Auszug aus dem Protokoll des Stadtrates von Zürich vom vom 12. Mai 2010
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