Name
Der Marie-Baum-Platz
 
benannt 15. Mai 2010 (geplant)
benannt
nach
Marie Baum (1874–1964)
Sozialpolitikerin der Weimarer Republik, 1893–1899 Studium der Chemie an der ETH.
StrNr . 749
Quelle StRB
Kreis 10

Planfeld

.

Quartier(e) Höngg PLZ 8093 (ETH Hönggerberg)
   
   
Beginn bei Hönggerbergring, Hermine-Raths-Garten Quartier Höngg
verläuft über   Quartier  
Ende bei Robert-Gnehm-Weg Quartier Höngg
       
frühere
Namen
     
   
   
   
       
Zusatztext Marie Baum (1874–1964)

Sozialpolitikerin der Weimarer Republik. Geboren am 23. März 1874 in Danzig. Sie stammt aus einer bildungsfreudigen, bürgerlichen Familie, verfolgt als erstes Ziel ein Lehrdiplom. Sie studierte 1893 bis 1899 Chemie an der ETH Zürich. Marie Baum immatrikulierte sich im Herbst 1893 am Poly und begann das Studium der Mathematik. Ein Jahr später wechselte sie zur Chemie. 1897 erhielt sie ihr Diplom als höhere Fachlehrerin. Verstorben am 8. August 1964 im deutschen Heidelberg.

 

       
Abbildung  
Bildtext  
Bildquelle  
   
Zusatztext Der Marie-Baum-Platz

Der Marie-Baum-Platz befindet sich auch am 20. März 2011 noch in Planung und daher wurden auf dem ETH-Gelände auch noch keine entsprechenden Strassentafeln angebracht.

 

       
Abbildung
Bildtext Blick vom projektierten Marie-Baum-Platz her kommend auf das zukünftige Ende des sich noch in Planung befindlichen Robert-Gnehm-Weges. Links der Verlauf der zukünftigen Vladimir-Prelog-Strasse. Aufnahme vom 20. März 2011.
Bildquelle Bildarchiv Dürst, Zürich.
   
Zusatztext 12. Mai 2010: Strassenbenennungskommission,
Benennungen auf dem Gebiet der ETH auf dem Hönggerberg, Science City.

Im Zusammenhang mit der Entwicklung des ETH Standortes Hönggerberg, Science City, gelangte die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich am 21. Juli 2009 an die Strassenbenennungs-Kommission, mit dem Antrag, verschiedene Ring-, Platz-, Garten-, Strassen- und Wegbenennungen vorzunehmen, die zum einen eine Orientierung und klare Adresszuordnung bieten, aber auch eine bessere Identifikation stiften.

Eine systematische Analyse des heutigen Leitsystems habe deutlich gemacht, dass die Beschilderung für Ortsfremde keine richtige Orientierungshilfe sei. Dies liege einerseits an der nicht ausreichenden Besucherführung von den Ankunfts- zu den Zielorten, insbesondere aber seien für die Orientierung vertraute Zeichen wie Hausnummern und Strassennamen elementar.

Die Gebäude in Science City seien den beiden bisher vorhandenen Strassen (Wolfgang-Pauli-Strasse und Schafmattstrasse) zugeordnet, auch wenn viele davon nicht direkt an diesen Strassen lägen. Die Orientierung anhand der Postadressen, ohne die zusätzliche Bezeichnung der Gebäude mit Kürzeln, sei zurzeit nicht möglich.

Die Verantwortlichen der ETH reichten ein Konzept ein, das sich an den Weghierarchien, die auf dem Areal vorhanden sind, orientiert. Diese basieren auf dem Masterplan für Science City. Entsprechend sind auch noch nicht existente Wegverbindungen bereits im Plan eingezeichnet, die in den nächsten Jahren geschaffen werden sollen.

Die Mitglieder der Strassenbenennungskommission haben sich gemeinsam mit den Vertretenden der ETH eingehend mit den Benennungsvorschlägen befasst. Das vorliegende Benennungskonzept – der Plan liegt als integrierender Bestandteil der Weisung bei – ist das Ergebnis der Beratungen.

Darin ebenfalls enthalten ist die Wolfgang-Pauli-Strasse; sie wurde mit Beschluss Nr. 1353 am 23.August 2000 vom Stadtrat benannt. Die Einsteinstrasse ist ebenfalls seit 1973 bestehend; im Sinne der Vereinheitlichung der Benennungen soll sie in Albert-Einstein-Strasse umbenannt werden.

Quelle: Auszug aus dem Protokoll des Stadtrates von Zürich vom vom 12. Mai 2010

 

       
Abbildung
Bildtext ETH/Hönggerberg, Gesamtansichten. Luftbild. Aufnahme vom 10. Juli 1980
Bildquelle Aufnahme: unbekannt / © ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv /
Beachten Sie vor einer allfälligen Bildnutzung die Lizenzbedingungen "Creative Commons" zu diesem Werk.
   
Zusatztext

Das Strassenbenennungskonzept ETH- Hönggerberg, Science City.

Das Strassenbenennungskonzept basiert auf sechs Ebenen:

  • Ring: Hönggerbergring.
    Er deutet den Übergang vom umliegenden Gebiet in den Campusbereich an. Der Hönggerbergring ersetzt im nordwestlichen Teil die bestehende Schafmattstrasse, die nach Realisierung des Hönggerbergrings aufgehoben wird. Die heute an die Schafmattstrasse adressierten Gebäude werden nach der Realisierung des Hönggerbergrings umadressiert
     
  • Hauptachsen: Nobelpreisträger mit Verbindung zur ETH Zürich
     
  • Übrige Strassen und Wege: Bedeutende Persönlichkeiten der ETH Zürich aus Wissenschaft und Technik mit Bezug zu den Departementen in ihrer Nähe
     
  • Plätze: Namen von aussergewöhnlichen Persönlichkeiten, die an der ETH Zürich gelehrt und gearbeitet haben sowie den gesellschaftlichen Aspekt des Campus repräsentieren
     
  • Thematische Gärten: Namen von bekannten ETH-Persönlichkeiten aus entsprechenden Forschungsgebieten oder Erbauer dieser Gärten
     
  • Reserven: Diese werden bei den weiteren Entwicklungsschritten berücksichtigt.

Der Quartierverein Höngg hat keine Einwände erhoben.

Quelle: Auszug aus dem Protokoll des Stadtrates von Zürich vom vom 12. Mai 2010

 

       
Links zum
Thema
 
 
Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte auf den angegebenen Webseiten

marmor_quader.GIF (316 Byte) Zum Inhalt