Name
Der Elsa-Burckhardt-Blum-Garten
 
benannt 15. Mai 2010 (geplant)
benannt
nach
Elsa Burckhardt Blum (1900–1974)
Erste selbstständig praktizierende Schweizer Architektin ab 1932.
StrNr . 749
Quelle StRB
Kreis 10

Planfeld

.

Quartier(e) Höngg PLZ 8093 (ETH Hönggerberg)
   
   
Beginn bei Wolfgang-Pauli-Strasse Quartier Höngg
verläuft über   Quartier  
Ende bei Flora-Steiger-Crawford-Platz Quartier Höngg
       
frühere
Namen
     
   
   
   
       
Zusatztext Elsa Burckhardt Blum (1900–1974)

Geboren am 27. November 1900 als Tochter in der Rechtsanwaltsfamilie Emil Blum. Nach der erfolgreich absolvierten Maturitätsprüfung 1920 begann sie ein Studium für Kunstgeschichte, welches sie jedoch nach einigen Semestern abbrach und ihre Berufung zur Architektur erkannte. Erste selbständig praktizierende Schweizer Architektin ab 1932. Nach 1948 begann erkannte sie auch ihre Musse fürs Malen, insbesondere dem Malen von geometrischen Formen mit verschiedenen Maltechniken.

Für Ihre Leistungen auf dem Gebiet der Architektur wurde sie im Jahre 1957, zusammen mit ihrem Ehemann, von der Stadt Zürich mit der Auszeichnung für gute Bauten bedacht. Elsa Burckhardt-Blum verstarb am 7. April 1974 im zürcherischen Küsnacht.

 

       
Abbildung  
Bildtext  
Bildquelle  
   
Zusatztext Der Elsa-Burckhardt-Blum-Garten

Der Elsa-Burckhardt-Blum-Garten befindet sich auch am 20. März 2011 noch in Planung und daher wurde auf dem ETH-Gelände auch noch keine entsprechende Strassentafel angebracht.

 

       
Abbildung
Bildtext An der Wolfgang-Pauli-Strasse 17 wird der Zugang zum derzeit noch projektierten Elsa-Burckhardt-Blum-Garten zu liegen kommen. Aufnahme vom 20. März 2011.
Bildquelle Bildarchiv Dürst, Zürich.
   
Abbildung
Bildtext Gemäss den GIS-Informationen aus dem elektronischen Stadtplan müsste hier der projektierte Flora-Steiger-Crawford-Platz zu liegen kommen. Blick vom zukünftigen Elsa-Burckhard-Blum-Garten.
Aufnahme vom 20. März 2011.
Bildquelle Bildarchiv Dürst, Zürich.
   
Zusatztext 12. Mai 2010: Strassenbenennungskommission,
Benennungen auf dem Gebiet der ETH auf dem Hönggerberg, Science City.

Im Zusammenhang mit der Entwicklung des ETH Standortes Hönggerberg, Science City, gelangte die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich am 21. Juli 2009 an die Strassenbenennungs-Kommission, mit dem Antrag, verschiedene Ring-, Platz-, Garten-, Strassen- und Wegbenennungen vorzunehmen, die zum einen eine Orientierung und klare Adresszuordnung bieten, aber auch eine bessere Identifikation stiften.

Eine systematische Analyse des heutigen Leitsystems habe deutlich gemacht, dass die Beschilderung für Ortsfremde keine richtige Orientierungshilfe sei. Dies liege einerseits an der nicht ausreichenden Besucherführung von den Ankunfts- zu den Zielorten, insbesondere aber seien für die Orientierung vertraute Zeichen wie Hausnummern und Strassennamen elementar.

Die Gebäude in Science City seien den beiden bisher vorhandenen Strassen (Wolfgang-Pauli-Strasse und Schafmattstrasse) zugeordnet, auch wenn viele davon nicht direkt an diesen Strassen lägen. Die Orientierung anhand der Postadressen, ohne die zusätzliche Bezeichnung der Gebäude mit Kürzeln, sei zurzeit nicht möglich.

Die Verantwortlichen der ETH reichten ein Konzept ein, das sich an den Weghierarchien, die auf dem Areal vorhanden sind, orientiert. Diese basieren auf dem Masterplan für Science City. Entsprechend sind auch noch nicht existente Wegverbindungen bereits im Plan eingezeichnet, die in den nächsten Jahren geschaffen werden sollen.

Die Mitglieder der Strassenbenennungskommission haben sich gemeinsam mit den Vertretenden der ETH eingehend mit den Benennungsvorschlägen befasst. Das vorliegende Benennungskonzept – der Plan liegt als integrierender Bestandteil der Weisung bei – ist das Ergebnis der Beratungen.

Darin ebenfalls enthalten ist die Wolfgang-Pauli-Strasse; sie wurde mit Beschluss Nr. 1353 am 23.August 2000 vom Stadtrat benannt. Die Einsteinstrasse ist ebenfalls seit 1973 bestehend; im Sinne der Vereinheitlichung der Benennungen soll sie in Albert-Einstein-Strasse umbenannt werden.

Quelle: Auszug aus dem Protokoll des Stadtrates von Zürich vom vom 12. Mai 2010

 

       
Abbildung
Bildtext ETH/Hönggerberg, Gesamtansichten. Luftbild. Aufnahme vom 10. Juli 1980
Bildquelle Aufnahme: unbekannt / © ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv /
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Zusatztext

Das Strassenbenennungskonzept ETH- Hönggerberg, Science City.

Das Strassenbenennungskonzept basiert auf sechs Ebenen:

  • Ring: Hönggerbergring.
    Er deutet den Übergang vom umliegenden Gebiet in den Campusbereich an. Der Hönggerbergring ersetzt im nordwestlichen Teil die bestehende Schafmattstrasse, die nach Realisierung des Hönggerbergrings aufgehoben wird. Die heute an die Schafmattstrasse adressierten Gebäude werden nach der Realisierung des Hönggerbergrings umadressiert
     
  • Hauptachsen: Nobelpreisträger mit Verbindung zur ETH Zürich
     
  • Übrige Strassen und Wege: Bedeutende Persönlichkeiten der ETH Zürich aus Wissenschaft und Technik mit Bezug zu den Departementen in ihrer Nähe
     
  • Plätze: Namen von aussergewöhnlichen Persönlichkeiten, die an der ETH Zürich gelehrt und gearbeitet haben sowie den gesellschaftlichen Aspekt des Campus repräsentieren
     
  • Thematische Gärten: Namen von bekannten ETH-Persönlichkeiten aus entsprechenden Forschungsgebieten oder Erbauer dieser Gärten
     
  • Reserven: Diese werden bei den weiteren Entwicklungsschritten berücksichtigt.

Der Quartierverein Höngg hat keine Einwände erhoben.

Quelle: Auszug aus dem Protokoll des Stadtrates von Zürich vom vom 12. Mai 2010

 

       
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